Praxis2017-06-01T16:37:24+00:00

ANWENDUNGEN PSYCHODYNAMISCHEN COACHINGS UND PSYCHODYNAMISCHER SUPERVISION

Führungsrunde am Tisch während aussichtsloser Diskussion zu betrieblichen Problemen.

Strukturelle betriebliche Probleme

Nehmen wir an, ein schnell gewachsenes mittelständisches Unternehmen verliert trotz hoher Qualitätsstandards vereinzelt Großkunden. Das Unternehmen bewegt sich mit seinen Produkten auf der gleiche Ebenen wie die in- und ausländische Konkurrenz. Durchgeführte interne Analysen, in die die Führungsebenen eingebunden waren, konnten bisher die Kundenabwanderung nicht erklären.

Das bietet Ihnen psychodynamisches Coaching dazu:

Zuerst werden erneut gemeinsam die realen Ausgangsdaten analysiert. Darauf gründend folgen Gespräche – eventuell in unterschiedlichen Konstellationen -, in denen ich über Darstellungen der Gesprächsteilnehmer meine Ideen und Wahrnehmungen in die Gesprächsrunde zurückgebe und so den gemeinsamen Blick auf vielleicht noch nicht wahrgenommene Zusammenhänge und mögliche Einflussfaktoren lenke. Man kann davon ausgehen, dass aufgrund der Erfahrungen der Gesprächsteilnehmer und meines Fokusses zunächst nicht Sichtbares in Abteilungsstrukturen, in Zuständigkeiten und Verantwortungszuweisungen herausgearbeitet werden kann. Es könnte 2 Ergebnisse geben. Es gibt ein strukturelles Problem – fehlende kontinuierliche Kontrolle der Betreuung von Großkunden. Sie wird jetzt als Zuständigkeit dem zweiten Geschäftsführer zugeordnet, dessen Aufgabenbereich die Außenpräsentation und strategische Ausrichtung des Unternehmens ist.

Das zweite Ergebnis ist, dass das Thema Entlohnung subtil von Mitarbeitern der Finanzbuchhaltung und des Verkaufs im Umgang mit den betreffenden Großkunden agiert wurde. Die Mitarbeiter fühlten sich hinsichtlich ihrer Gehälter deutlich gegenüber anderen Abteilungen benachteiligt und ließen dieses unterschwellig in den Umgang mit diesen Kunden einfließen. Es wurden scheinbar zufällig Fehler produziert wie falsche Terminierung und falsche Fakturen. Konsequenz dieses Ergebnisses sind die Überprüfung der Gehaltsstruktur, Einstieg in ein innerbetriebliches Informationssystem und die Installation von Supervision.

Führungsrunde am Tisch erlangt Verständnis für Zusammenhänge.
Führungskraft am Flipchart mit einer Auflistung persönlicher Potentiale.

Vorhandene Potentiale nutzen

Als Eigentümer oder Führungskraft eines Personalberatungs-Unternehmens haben Sie viel erreicht. Privat stimmt alles. Immer wieder sind Sie mit verschiedenen Ideen beschäftigt, was Sie zusätzlich machen könnten. Zeit und den Raum dafür können Sie schaffen. Sie wollen etwas Neues angehen, können sich jedoch nicht klar entscheiden, in welche Richtung es gehen soll – eher eine persönliche Qualifizierung, eine Erweiterung des Betrieblichen oder das Hobby zum Geschäft machen? Sie suchen eine Reflexionsmöglichkeit in dieser Situation.

Das bietet Ihnen psychodynamisches Coaching dazu:

In Gesprächen beleuchten wir Ihre Zielvorstellungen, Ihr Selbstverständnis, Ihre Ressourcen und Motive, vielleicht auch Ihre sozialpolitischen Vorstellungen und die Geschichte Ihrer Familie. Wir werden über gemeinsame Reflexion und Einfälle wahrscheinlich neue Sichtweisen und vielleicht bisher von Ihnen so noch nicht Wahrgenommenes zu Ihrem Thema erarbeiten. In diesem Coachingprozess könnte z. B. herausgearbeitet werden, dass Altruismus eine wichtige Komponente Ihres Selbstverständnisses ist (sie stehen damit in einer  familiären Tradition). Genauso wird Ihnen deutlich, dass Sie Ihren professionellen Hintergrund nutzen wollen. Konkret könnten Sie an einen Ihnen bekannten Handwerksbetrieb herantreten und diesem Unterstützung darin anbieten, Flüchtlinge als Mitarbeiter einzustellen und die zur Arbeitsaufnahme und Integration notwendigen Aufgaben zu übernehmen.

Führungskraft ist nach einer Erweiterung Ihres Entscheidungsraums erleichtert.
Junge und Mädchen streiten sich.

Kommunikationsstörungen in Teams

In einem Team eines Unternehmens gibt es immer wieder Dissonanzen zwischen dem Teamleiter und zwei Mitarbeiterinnen, aber  auch zwischen den beiden Mitarbeiterinnen.  Zentrales Problem scheint zu sein, dass die Mitarbeiterinnen immer wieder marginal ihre Kompetenzen überschreiten. Die Konsequenz ist, dass der Teamleiter sich ignoriert fühlt und relativ drastisch gegenüber beiden reagiert. Es soll keine personellen Veränderungen geben, da sowohl der Teamleiter als auch die beiden Mitarbeiterinnen über große Sachkompetenzen verfügen.

Das bietet Ihnen psychodynamische Supervision dazu:

In Team-Sitzungen aber auch in Einzelgesprächen geht es zunächst darum, dass jeder Beteiligte seine Sichtweise und sein Erleben darstellt. Daraufhin gilt es, von mir wahrgenommene emotional zu stark besetzte Arbeitssituationen sowie von den Beteiligten so nicht gesehene Zusammenhänge näher zu betrachten und zu verstehen. In diesem Fall könnte Ergebnis sein, dass die Konflikte ihre Ursache in den jeweiligen kindlich-familiären Hintergründen der beiden Mitarbeiterinnen haben. Beide hatten eine schwierige Geschwistersituation und führten die damalige Konkurrenz am Arbeitsplatz weiter. Der Teamleiter konnte erkennen, dass ihm bisher in Konflikten ein entschiedenes Auftreten nicht möglich war.

Praktische Ansätzen der Psychodynamik geben Inhalte für eine Konfliktlösung vor.

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