Theorie2017-06-02T09:20:41+00:00

THEORIE DES PSYCHODYNAMISCHEN COACHINGS UND PSYCHODYNAMISCHER SUPERVISION

Psychodynamisches Coaching befasst sich mit Fragestellungen bzw. Problemen, mit denen man auf Führungsebenen konfrontiert ist. Ausgehend von einer konkret umrissenen Fragestellung wird im Beratungsprozess stets zielorientiert gearbeitet. Maßgebliche Technik sind Gespräche. Denkbar sind aber auch mit andere Techniken als Gespräche. Sie sind in jedem Schritt des Beratungsprozesses aktiv, entwickeln Ideen, wählen die für Sie passende Arbeitstechnik, entscheiden über den Verlauf des Prozesses und definieren Ihren Erkenntnisgewinn und Ihre Handlungs-Strategien.

Im psychodynamischen Coaching geht man davon aus, dass es in Unternehmen stets unerkannte informelle Strukturen, nicht klar geregelte und abgegrenzte Zuständigkeiten und Prozesse gibt. Wenn es durch diese zu einer zu starken negativen Dynamik kommt, wie z. B., dass wichtige Informationen nicht weitergegeben werden, hat dieses Einfluss auf Entscheidungen. Bestimmte Aspekte betrieblicher oder unternehmerischer Realität werden nicht adäquat beurteilt, innerbetriebliche Prozesse werden nur bedingt zielführend ablaufen, Handlungsstrategien nicht optimal umgesetzt und gesetzte Ziele nicht erreicht werden können.

Der geschützte Rahmen des psychodynamischen Coaching-Verfahrens ermöglicht es, zielgerichtet und ausgehend von der wahrgenommenen betrieblichen Realität gemeinsam zu erarbeiten, ob es dysfunktionales Unterschwelliges gibt, das auf den ersten Blick nicht wahrnehmbar ist und Ursache der problemhaften Situation bzw. der unerwünschten Entwicklung ist. Damit ist das Ziel psychodynamischen Coachings beschrieben: Ihnen wird eine qualitativ verbesserte Sicht auf Ihre Situation zur Verfügung gestellt und damit eine erweiterte Grundlage für Ihre Entscheidungen und Handlungsstrategien.

Das Konzept des psychodynamischen Coachings ist wissenschaftlich fundiert.

Ausgangspunkt einer psychodynamischen Supervision sind Reibungsverluste in betrieblichen Abläufen, die mit innerbetrieblichen Möglichkeiten nicht abstellbar sind. Die psychodynamische Supervision beginnt – wie andere Supervisionsverfahren auch – mit einer detaillierten Analyse der realen Konfliktsituation. Sie befasst sich mit der formellen betrieblichen Organisation, insbesondere den Positionen und Zuständigkeiten. Darauf folgt der zweite Schritt des Klärungsprozesses. Mit den Methoden der psychodynamischen Supervision können zunächst nicht wahrgenommene Strukturen und Prozesse zwischen Betriebsbereichen, Abteilungen und innerhalb von Teams erarbeitet werden. Da davon auszugehen ist, dass Sichtweisen und Verhalten von Mitarbeitern auch auf deren Lebensgeschichte zurückgehen, werden auch Persönlichkeitsstrukturen von Mitarbeitern in den Supervisionsprozess einbezogen. Konflikte können effizient bearbeitet und die Zusammenarbeit kann spannungsfreier werden.

Der geschützte und wertschätzende Rahmen der Arbeit macht es möglich, daß die Arbeitsbeziehungen für alle Beteiligten zurückgeführt werden auf ein angenehmes und qualifiziertes Miteinander.

Der im Supervisionsprozess geforderte Blick auf eigenes Verhalten ermöglicht Selbstreflexion. Dieser Erkenntnisgewinn ermöglicht es Ihren Mitarbeitern neben der Klärung von Konflikten auch, Ressourcen und Potentiale in sich zu spüren und sich in ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Psychodynamische Supervision ist – wie auch psychodynamisches Coaching – wissenschaftlich fundiert.

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